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Folgen des Iran-Kriegs

Steigende Kosten belasten Betriebe

Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die gärtnerischen Betriebe angepasst werden. Das fordert der Zentralverband Gartenbau (ZVG).

von ZVG erschienen am 11.03.2026
Besonders Unterglas-Betriebe sind von den rasant steigenden Energiekosten infolge des Iran-Kriegs betroffen. © Regina Klein
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Der Verband fordert, die nationale CO2-Bepreisung für den Gartenbau auszusetzen. Energiemaßnahmen aus dem Koalitionsvertrag müssen zügig angepackt werden. „Die Betriebe im Gartenbau stehen ohnehin unter massivem Kostendruck. Wenn nun Diesel und Dünger innerhalb weniger Wochen deutlich teurer werden, trifft das viele Unternehmen in einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Situation“, erklärt ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.

„Auch wenn die Bundesregierung derzeit keinen finanziellen Spielraum für Entlastungsprogramme sieht, dann erwarten wir zumindest, dass zusätzliche Belastungen für unsere Betriebe zeitnah vom Tisch kommen“, betont Kähler-Theuerkauf. Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, die Anforderungen im Energieeffizienzgesetz auf die EU-Vorgaben zu reduzieren und die Landwirtschaft – und damit auch den Gartenbau – aus dem EU-Emissionshandel auszunehmen.

Analog müssen Landwirtschaft und Gartenbau aus der nationalen CO2-Bepreisung ausgekoppelt werden. Der energieintensive Unterglas-Gartenbau leidet bereits seit Jahren unter der CO2-Bepreisung innerhalb des nationalen Emissionshandels. Hier besteht ein unmittelbarer Hebel, um die Situation der überwiegend klein- und mittelständischen Gartenbaubetriebe spürbar zu entlasten.

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