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Energiesteuer-Senkung

Entlastungen auch bei CO2-Bepreisung gefordert

Die von der Koalition beschlossene vorübergehende Senkung der Energiesteuer ist aus Sicht des Gartenbaus ein Schritt in die richtige Richtung, reicht jedoch bei weitem nicht aus, um die Betriebe wirksam zu entlasten.

von ZVG erschienen am 15.04.2026
Hohe Energiekosten belasten die Betriebe ebenso, wie die nationale CO 2 -Abgabe. Der Berufsstand fordert daher nachhaltige Entlastungen. © Regina Klein
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Angesichts der massiven Kostensteigerungen infolge internationaler Krisen – insbesondere des Konflikts im Iran – steht die Branche weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Besonders die Energiepreise treiben die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktion über die Lagerung bis zu Transport und Logistik. Zusätzlich belastet die nationale CO2-Abgabe die Unternehmen erheblich. Viele größere Betriebe müssen bereits heute mit Zusatzkosten von über 100.000 Euro jährlich rechnen. Mit der geplanten Einführung des europäischen Emissionshandelssystems ETS 2 droht eine weitere drastische Kostensteigerung.

Nachhaltige Lösungen benötigt

„Vor diesem Hintergrund ist klar: Eine temporäre Senkung der Energiesteuer kann die strukturellen Belastungen nicht ausgleichen. Der Gartenbau braucht gezielte und nachhaltige Entlastungen“, betont ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf. Dazu gehöre insbesondere die Aussetzung des CO2-Preises für den Gartenbau – wie im Koalitionsvertrag beschlossen –, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion zu sichern.

Gerade in Zeiten globaler Krisen zeigt sich die Stärke regionaler Erzeugung: Kürzere Lieferketten erhöhen die Versorgungssicherheit und reduzieren die Abhängigkeit von internationalen Marktverwerfungen. Um diese Vorteile zu erhalten, sind jetzt entschlossene politische Maßnahmen erforderlich.

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