Dr. Magdalene Pietsch und Dr. Ernst Pfeilstetter Seit 2019 hat die Europäische Union Regelungen zum Schutz vor dem Tomato brown rugose fruit virus – auch als Jordanvirus bezeichnet – erlassen, da es starke Schäden im Tomaten- und Paprikaanbau verursachen kann und sehr leicht mechanisch übertragbar ist. Die großräumige Verbreitung erfolgt insbesondere durch den internationalen Handel mit Saatgut aus Befallsländern (unter anderem China, Israel, Jordanien und Mexiko). Der wirksamste Schutz gegen das Virus ist die Verwendung von gesundem Saat- und Pflanzgut. Samen, Jungpflanzen, Früchte, Bestäuberinsekten und Gießwasser können in Betrieben als Infektionsquelle dienen. Bisher befristete Notmaßnahme Das Virus ist aktuell durch eine befristete...