Zur Situation im Knoblauchsland Ende Mai 2010
- Veröffentlicht am
Dabei war die Preissituation bei Knoblauchsländer Gemüse, laut Brückner, in diesem Jahr bereits vor der EHEC-Katastrophe recht angespannt. Bereits im Februar gab es Tiefpreise für Feld- und Treibsalat. Im weiteren Verlauf des Frühjahrs blieben die Preise wegen der wetterbedingten großen Erntemengen unzureichend, vermutet der Anbauer. Außerdem vermisst er in diesem Jahr die regelmäßigen, vorher angekündigten Werbeaktionen des Lebensmitteleinzelhandels. Sie hätten zu Absatzsteigerungen geführt und nicht immer niedrige Preise bedeutet. Dagegen brachte die lange Trockenperiode noch kein Bewässerungsproblem. Das ist dem Wasserband Knoblauchsland und seinen Investitionen der letzten Jahre zu verdanken. Ein Übriges hat ein Starkregen Ende KW 20 geleistet. Einige wenige Flächen sind zwar von Hagelschauern getroffen worden, die aber in keinem Vergleich zu den Mai-Unwettern der letzten beiden Jahre standen. Brückner, etwas sarkastisch: „Bei der momentanen Preissituation müssen solche Hagelereignisse nicht unbedingt Verlust bedeuten.“
Ramona Schneider, Fürth







Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Artikel kommentierenSchreiben Sie den ersten Kommentar.