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Kommentar

Die Gemüseproduktion wehrhaft halten

Seit den 1950er Jahren haben synthetische Pflanzenschutzmittel es uns ermöglicht, die Erträge von Gemüse, Obst und Getreide erheblich zu steigern.
Veröffentlicht am
Dr. Nicole van Dam ist wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Gemüse- und
Zierpflanzenbau (IGZ) in Großbeeren.
Dr. Nicole van Dam ist wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Großbeeren.IGZ
Zusammen mit Fortschritten in der Pflanzenzüchtung und Düngung haben Pflanzenschutzmittel einen maßgeblichen Beitrag zur Ernährungssicherheit geleistet. Wo zuvor epidemische Ausbrüche von Pflanzenschädlingen Hungersnöte ausgelöst hatten, leben jetzt viele Menschen in Wohlstand. Gleichzeitig ist auch die Weltbevölkerung rasant gewachsen: von etwa 2,5 Mrd. Menschen im Jahr 1950 bis über 8 Mrd. heute. Leider wird immer klarer, dass hochwirksame, synthetische Pflanzenschutzmittel auch nachteilige Auswirkungen auf Nicht-Zielorganismen haben. Mittel gegen Insekten zum Beispiel, töten nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge wie die Bienen. Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen nicht nur Fraßfeinde, Krankheitserreger oder Beikräuter, sondern...
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