Viren sind winzig kleine Pathogene, ihre Größe liegt im Bereich von Nanometern. Deshalb sind sie nicht mit dem bloßen Auge, sondern nur mit dem Elektronenmikroskop für Menschen sichtbar. Viren bestehen aus Nukleinsäuren (DNA oder RNA) und einer Eiweißhülle. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, sondern greifen stattdessen zu ihrer Vermehrung in den Stoffwechsel des Wirts ein. Ein Wirt kann etwa ein Tier, der Mensch oder eben eine Pflanze sein. Die Erkrankung feststellen Björn Krenz leitet die Abteilung Pflanzenviren an der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ), einem Leibniz-Institut. Er sagt: „Viruskrankheiten gehören zu den am meisten unterschätzten, aber folgenschwersten Bedrohungen der Landwirtschaft.“...