Recruiting im Gemüsebau
So werden Betriebe als Arbeitgeber attraktiv
„Wir haben schon alles probiert.“ Dieser Satz fällt in Betrieben inzwischen häufiger als früher. Anzeigen in der Tageszeitung, Aushänge im Hofladen, ein Post auf Social Media. Trotzdem bleibt die Stelle offen. Das liegt nicht daran, dass Betriebe nichts tun, sondern daran, dass sich der Arbeitsmarkt grundlegend verschoben hat.
- Veröffentlicht am

Gute Mitarbeiter bewerben sich heute nicht mehr spontan. Sie vergleichen. Sie sprechen mit anderen. Sie schauen sich Betriebe an, lange bevor sie überhaupt Kontakt aufnehmen. Wer dabei austauschbar wirkt oder nur Aufgaben und Anforderungen auflistet, fliegt früh aus dem Raster. Gerade im Gemüsebau, wo Arbeitszeiten, Saisonspitzen und körperliche Belastung offen zutage liegen, reicht es nicht mehr, einen Job „anzubieten“. Entscheidend ist, ob ein Betrieb als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Nicht auf dem Papier, sondern im Kopf der Menschen, die dort arbeiten könnten. Genau hier setzt modernes Recruiting an. Es geht nicht um mehr Reichweite oder lautere Anzeigen, sondern um Klarheit. Warum klassische Stellenanzeigen oft ins Leere...


