
Klimaschutz im landwirtschaftlichen Betrieb
Wie können Betriebe Emissionen aus Pflanzenbau und Tierhaltung reduzieren und so aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? In seiner neuen Broschüre stellt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) eine Auswahl an geeigneten Maßnahmen vor und erläutert, wie mithilfe einer Klimabilanzierung die Emissionsquellen im Betrieb identifiziert werden können.
von BZL erschienen am 31.03.2026Die produktionsbedingten Treibhausgas-Emissionen sind in der Landwirtschaft zwar unvermeidbar, dennoch ist es entscheidend, alle reduzierbaren Emissionen weitestgehend zu minimieren. Landwirtinnen und Landwirte spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Lösungen und können anhand vielfältiger Stellschrauben einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft leisten und zum Klimaschutz beitragen.
Lösungen für die Praxis
In der 64-seitigen Broschüre stellt das BZL eine Auswahl an Maßnahmen vor, wie dies gelingen kann; hierzu zählen beispielsweise der Humusaufbau im Boden, der Anbau von Zwischenfrüchten oder eine klimaschonende Lagerung von Wirtschaftsdüngern. Ebenfalls wird erläutert, wie die haltungsbedingten Emissionen in der Tierhaltung reduziert werden können.
Damit landwirtschaftliche Betriebe die verschiedenen Emissionsquellen im Pflanzenbau und der Tierhaltung identifizieren und konkrete Verbesserungspotenziale erkennen, eignet sich eine Klimabilanzierung. Das Prinzip dieser Bilanzierung wird ebenfalls in der Broschüre erklärt.
Die kostenfreie Broschüre „Klimaschutz im landwirtschaftlichen Betrieb“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) und bündelt die Fachexpertise aus der Beratung. Sie richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte, Beraterinnen und Berater sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.



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