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Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Handel und Produzenten an einem Tisch

Am 12. Januar trafen sich auf Einladung des baden-württembergischen Landwirtschaftsministeriums Vertreter aus Einzelhandel, Handelsverband und Bauernverbänden zu einem Gespräch in Stuttgart.

von Redaktion erschienen am 13.01.2026
Damit heimische Produkte zu fairen Konditionen in den Regalen landen, haben sich in Baden-Württemberg Vertreter beider Seiten zusammen mit der Politik an einen Tisch gesetzt. © Regina Klein
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„Bei aller Freiheit und den Gesetzen des Marktes müssen wir dafür Sorge tragen, dass unsere Landwirtinnen und Landwirte von ihrer Arbeit, von ihren hochwertigen Produkten leben können“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, im Nachgang eines Spitzengesprächs zum Thema Erzeugerpreise auf Einladung des Ministers.

Das Gespräch fand in offener und konstruktiver Atmosphäre statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekannten sich zu einer fairen Marktpartnerschaft und haben sich zu folgenden Punkten verständigt, in deren Mittelpunkt auch die Einhaltung des Kartellrechts steht:

  • Starkes Bekenntnis zum Vorrang regionaler Produkte im Handel.
  • Stärkung der Absatzförderung für Ware aus den Qualitätsprogrammen des Landes (Qualitätszeichen Baden-Württemberg, QZBW, und Biozeichen Baden-Württemberg, BIOZBW).
  • Vermehrte Listung und sichtbare Platzierung von Ware aus den Qualitätsprogrammen des Landes.
  • Verstärkte Bewerbung der Qualitätsprogramme bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern.
  • Prüfung und Ausbau privatwirtschaftlicher Rahmenverträge und/oder Vereinbarungen auf den verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette für regionale Produkte.
  • Appell an die Verbraucherinnen und Verbraucher, bewusst zu regionalen Produkten zu greifen.
  • Zeitnahe Entwicklung eines Prozesses durch den Marktbeirat, Erzeugerpreise transparenter zu machen, um damit verlässlich beidseitig gute Rahmenbedingungen zu schaffen

Die Gesprächspartner bekannten sich zudem zum gemeinsamen Ziel, eine angemessene und faire Bezahlung für landwirtschaftliche Erzeugnisse zu ermöglichen und für mehr Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in regionalen Wertschöpfungsketten zu sorgen.

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