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Neues Verbundprojekt
Über eine Förderung von rund 4 Mio. Euro aus Landes- und EUMitteln freut sich die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn. Das Projekt „:agrohort“ läuft über drei Jahre. In dieser Zeit ist es auf dem Campus Klein-Altendorf unter anderem das Ziel, wissenschaftliche Ergebnisse schneller in die Praxis zu überführen.
Auf rund 140 ha untersucht das :agrohort-Projekt moderne Formen des Gartenbaus und landwirtschaftliche Anbaumethoden der Zukunft. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Übergang von der Freilandkultur über den teilgeschützten Anbau (Rainoutshelter und Vegetationshalle) hin zum licht- und energieoptimierten Gewächshaus. Da Nutzpflanzen auf Grund des Klimawandels immer häufiger Dürreperioden ausgesetzt sind, die sich durch geeignete Anbaumethoden vermeiden lassen, ist dieses Thema von höchster wissenschaftlicher Relevanz. Auf dem Campus Klein-Altendorf wird dazu ein innovativer Gewächshauskomplex aus neuen hochtransparenten Dachmaterialien entstehen.
Er wird weniger Energie verbrauchen als in herkömmlichen Gewächshäusern und soll zudem mit nachwachsenden Rohstoffen aus der Region beheizt werden. An dem Vorhaben ist auch das Forschungszentrum Jülich als Projektpartner beteiligt.
„Wir wollen das regionale Forschungspotenzial für die Entwicklung neuer Technologien in Gartenbau und Landwirtschaft bündeln“, erklärt Projektleiter Dr. Ralf Pude. :agrohort wird dabei zu einer Art Demonstrations-Zentrum, in dem neue Technologien präsentiert werden können.
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